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Bunker Berliner Tor

By 17. Februar 2013Fotografie

Ich hatte 2009 eine kleine Fototour durch den Atombunker Berliner Tor für eine Fotogruppe organisiert. Wir hatten die Erlaubnis des Vereins – unter Hamburg e.V. – zu Fotografieren und auch auf der eigenen Webseite zu veröffentlichen. Der Verein hat die Zielsetzung die Geschichte der Bunker/Keller in Hamburg zu bewahren, vor allem mit dem Schwerpunkt der „Kalte Krieg“. Bevor wir nun zum Fotografieren hatten wir eine Führung durch den Bunker die schon recht unheimlich war.

Es beginnt alles in der dunkelsten Zeit in der deutschen Geschichte, in dem der Bunker 1940 zum Schutz der alliierten Bombenangriffe für die Zivilbevölkerung gebaut wurde. Der Bunker ist ein dreigeschossiger Rundbunker der in die tiefe gebaut wurde. 1960 wurde dieser Bunker dann zum ersten Atombunker in Deutschland umgebaut. Nach diesem Umbau hätten 440 Menschen bis zu 4 Wochen in diesem Bunker einen Atomschlag überleben sollen. Damit war und ist auch immer noch dieser Bunker das stabilste Gebäude in Hamburg. Nur leider wurde uns am Ende der sehr eindrucksvollen Führung von Herrn Rossig gesagt, daß diese Konzeption des Bunkers mit dem Aufkommen der Wasserstoffbombe schon obsolet war. Denn eine Explosion 600m direkt über dem Bunkerstandort, hätte diesen innerhalb von 1 Sekunde 8m nach unten gedrückt und in der nächsten wieder nach oben. Diese Fliehkräfte hätte wohl kaum jemand im Bunker überstanden. So können wir im Endeffekt uns glücklich schätzen dass diese Zeit wohl hinter uns liegt und hoffen wir, daß alle Atomwaffen irgendwann von der Welt verschwinden mögen.

Join the discussion 2 Comments

  • Jens Cramer sagt:

    Moin Daniel,

    klasse Bilder dabei! Und vielen Dank noch mal für das organisieren damals – das sollten wir mal (in einem anderen Bunker) wiederholen 🙂

    • Daniel sagt:

      Danke! Wieder eine Bunkershooting hätte schon etwas, nur zur Zeit würde das wohl nur im Bunker Berliner Tor gehen. Ich hatte schon auf dem letzten Fotowalk mit Stephan und Sören dazu Überlegungen angestellt. Ich bin jedenfalls dran.

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